Artikel-Nr.: 50

In seinem Essay „Belphegor oder wie ich euch hasse“ pries Arno Schmidt das „pan-diabolische“ Wezel-Werk als eines der drei Bücher „ehrwürdigsten Gott-, Welt- und Menschenhasses“, die das 18. Jahrhundert hervorbrachte. Die beiden anderen: Jonathan Swifts „Gulliver“ (1726) und Voltaires „Candide“ (1759). Mit dem sarkastischen Roman Voltaires hat der „Belphegor“ in der Tat recht viel gemeinsam: Wezel verfaßte ihn nach „Candide“-Muster, um auch seinerseits zu beweisen, daß die Welt wirklich nicht die beste der möglichen ist, wie der optimistische Philosoph Leibniz behauptet hatte.

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