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Den auf den Grund der Achtlosigkeit gesunkenen Schatz der Literatur zu heben, haben wir uns zur Aufgabe gemacht, um so manch funkelndes Juwel wieder an die Oberfläche und somit an seinen rechten Platz zu bringen. Dem Zeitgeist dabei die Stirn zu bieten, ist uns ein Vergnügen, ein noch größeres Vergnügen ist es uns aber mit der Wiederveröffentlichung verschollener Werke dem Geist ihrer Verfasser, der bei uns ungestört von Bacon bis Nietzsche spuken darf, zu huldigen.

Wem dabei unser Verlagsprogramm mit seiner perspektivischen Vielfalt etwas ungestüm daher kommt, dem geben wir gerne einen Hinweis, was all diese unterschiedlichen Schriftsteller, soweit entfernt sie auch manchmal voneinander stehen mögen, miteinander eint: das skeptische Denken.

Es war nicht zuletzt der Zweifel an der Welt und ihrem Verhängnis, dem Menschen, der den großen Denkern und Dichtem die Feder führte. So ist die Skepsis Begleiter und manchmal sogar Träger unseres Verlagsprogamms; der Zweifel, aber nicht die Verzweiflung, unser Profil, das mit der Reihe »Bibliothek des skeptischen Denkens« auf allgemeine Sinnentleerung mit literarischer Tradition antwortet.


Die Briefe an Lucilius bilden wohl den Höhepunkt von Senecas philosophischem Schaffen. Denn nicht als Briefe dürfen sie gelesen und beurteilt werden, sondern durchaus als philosophische Abhandlungen über allerlei Themen. Möglich ist ja, daß einige wirkliche Briefe an den Freund Lucilius den Grundstock bildeten. Aber aus dem Weiteren geht es deutlich hervor, daß hier ein für die Öffentlichkeit bestimmtes Werk heranwuchs, von dem sich Seneca die größte Wirkung auf die Nachwelt versprach.

38,00 € *
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