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Den auf den Grund der Achtlosigkeit gesunkenen Schatz der Literatur zu heben, haben wir uns zur Aufgabe gemacht, um so manch funkelndes Juwel wieder an die Oberfläche und somit an seinen rechten Platz zu bringen. Dem Zeitgeist dabei die Stirn zu bieten, ist uns ein Vergnügen, ein noch größeres Vergnügen ist es uns aber mit der Wiederveröffentlichung verschollener Werke dem Geist ihrer Verfasser, der bei uns ungestört von Bacon bis Nietzsche spuken darf, zu huldigen.

Wem dabei unser Verlagsprogramm mit seiner perspektivischen Vielfalt etwas ungestüm daher kommt, dem geben wir gerne einen Hinweis, was all diese unterschiedlichen Schriftsteller, soweit entfernt sie auch manchmal voneinander stehen mögen, miteinander eint: das skeptische Denken.

Es war nicht zuletzt der Zweifel an der Welt und ihrem Verhängnis, dem Menschen, der den großen Denkern und Dichtem die Feder führte. So ist die Skepsis Begleiter und manchmal sogar Träger unseres Verlagsprogamms; der Zweifel, aber nicht die Verzweiflung, unser Profil, das mit der Reihe »Bibliothek des skeptischen Denkens« auf allgemeine Sinnentleerung mit literarischer Tradition antwortet.


Ulrich Horstmann, Kleist-Preisträger des Jahres 1988, ist Literaturwissenschaftler, Schriftsteller und Philosoph. Das Untier ist seine nachdrücklichste Visitenkarte. Der Spiegel nannte ihn 1987 in einem Beitrag einen späten Schüler Schopenhauers, der die Literatur-Scene mit seinen Negativutopien über das Untier Mensch erschreckt.

Der erste Band der Werkausgabe umfasst die Essays und Interviews. 

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